NAS für die Praxis: Worauf es bei Synology, UGREEN & Co. ankommt
Ein NAS – „Network Attached Storage”, also ein kleiner Speicher-Server im Netzwerk – ist für viele Praxen das Herzstück der Datensicherung und der internen Tools. Aber nicht jedes Gerät aus dem Elektronikmarkt eignet sich. Worauf es ankommt.
Was ein NAS in der Praxis leistet
- Zentrale Datensicherung für alle Arbeitsplätze
- Snapshots – regelmäßige, unveränderbare Momentaufnahmen, die bei Ransomware Gold wert sind
- Betrieb von Praxis-Tools wie einem Passwortmanager oder einer Dokumentenverwaltung
- Verschlüsselte Ablage sensibler Daten
Die wichtigsten Kaufkriterien
- Mindestens zwei Festplatten (RAID): Fällt eine Platte aus, bleiben die Daten erhalten. Wichtig: RAID ist kein Backup, sondern ein Schutz gegen Plattenausfall.
- Snapshot-Funktion: unveränderbare Momentaufnahmen gegen versehentliches Löschen und Verschlüsselung.
- Verschlüsselung der gespeicherten Daten.
- Verlässliche Update-Versorgung des Herstellers – Sicherheitslücken müssen geschlossen werden.
- Ausreichend Leistung und Speicher für Ihre Praxisgröße, mit Reserve für die Zukunft.
Welche Hersteller ich nutze
Ich arbeite gern mit Synology – bewährte Systeme mit ausgereifter Backup- und Snapshot-Funktion – sowie mit UGREEN für moderne NAS-Lösungen mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Welches Gerät am Ende passt, hängt von Ihrer Praxis ab. Mir ist wichtig: Sie sollen verstehen, worauf es ankommt – die Kaufentscheidung treffen Sie.
Wichtig: Ein NAS allein ist kein Backup
Steht das NAS in der Praxis und ist ständig erreichbar, kann ein Angriff es mit verschlüsseln. Deshalb gehört es in eine durchdachte Strategie mit einer zusätzlichen Kopie außer Haus – Stichwort 3-2-1-1-0-Regel.
Wie das NAS in eine vollständige Sicherung passt, lesen Sie unter Backup nach der 3-2-1-1-0-Regel.